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Mit dem richtigen Drehbuch zum erfolgreichen Erklärvideo – So wird‘s gemacht


Damit Euer Erklärvideo Eure Zielgruppe erreicht und große Wellen schlägt, bedarf es nicht nur einer guten Idee, sondern vielmehr auch eines ausgearbeiteten Drehbuchs. Denn nur wenn der Plan steht, funktioniert die Umsetzung reibungslos. Wir zeigen Euch, was Ihr beachten müsst.

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Film ab – heißt es erst nach einem gut strukturierten Drehbuch!

Wer soll angesprochen werden?

Eure erste Überlegung sollte der Zielgruppe gelten, denn sie ist das A und O für den weiteren Prozess – von ihr ausgehend wird Euer Erklärvideo Gestalt annehmen. Macht Euch also Gedanken über das Problem der Zielgruppe, ihr Alter, ihre Vorlieben, ihre Sprache etc. Eure potenziellen Kunden sollen sich mit Eurem Produkt identifizieren können. Hilfreich ist dabei der Tipp von Say it Simple, die dazu raten, sich eine sogenannte Persona zu erstellen, die den Durchschnittstypen der Zielgruppe repräsentiert und deren wichtigste Eigenschaften besitzt. So erleichtert Ihr Euch die Arbeit ungemein und kommt womöglich schneller zu einem zufriedenstellenden Ergebnis. Sehr wichtig ist es außerdem, dass Ihr Euch wirklich nur auf eine Zielgruppe beschränkt, da erstens sonst Ihr durcheinanderkommt und zweitens sich keine der ausgewählten Zielgruppen direkt angesprochen fühlt. Fokussiert Ihr Euch auf eine einzelne, könnt Ihr höchstwahrscheinlich mit mehr Resonanz rechnen.

Was muss rein?

Am wichtigsten sind natürlich Eure Alleinstellungsmerkmale – diese verpackt ihr in eine gute Geschichte. Achtet jedoch darauf, höchstens drei bis fünf Vorteile aufzuzählen, um die Kunden nicht zu überfordern. Denn je mehr Ihr aufzeigt, desto weniger werden sie sich insgesamt merken. Gleichzeitig leidet auch die Qualität des Videos unter einer wenig spannenden Aufzählung von USP’s. Sucht also die aussagekräftigsten Alleinstellungsmerkmale heraus und verwendet diese dann im Video.


Das Wie und Wofür

Macht Euch bewusst, was Ihr mit Eurem Erklärvideo erreichen wollt, denn je nach Ziel variiert auch die Form des Videos. Welche Stile es gibt, könnt ihr in einem unserer Beiträge nachlesen. Überlegt also, ob Euer Video beispielsweise auf Imagegewinn,  Vermarktung oder aber die Bedienung Eurer Produkte  abzielen soll. So bekommt Ihr schon die ersten Ideen, wie das Video letztendlich einmal aussehen soll. Benötigt Ihr Hilfe, könnt Ihr dafür auch eine Agentur engagieren, die nach einem Gespräch Eure Ideen in einem Drehbuch umsetzen kann, wie es beispielsweise die Erklärvideo-Experten von edelstern handhaben.

Nun geht es ans Eingemachte: das eigentliche Drehbuch. Macht Euch Gedanken darüber, welche Illustrationen Eure Kernaussagen am besten visualisieren. Denn Gesagtes neben Gezeigtes zu setzen, ist die beste Strategie, damit Eure Kunden Euch im Gedächtnis behalten. Verpackt Ihr Euren Inhalt dann noch in eine Geschichte, kann fast nichts mehr schiefgehen, denn wie bei Gedächtnistrainings bleiben Informationen, die als Story dargestellt werden, optimal hängen.

Nun solltet Ihr Eure Ideen gegliedert und visuell nachvollziehbar festhalten. Die Videoexperten von Scribble Video schlagen vor, sich dafür eine Drei-Spalten-Liste anzulegen.

  • Spalte: Inhalt / Kernaussage
  • Spalte: Bilder / Illustration
  • Spalte: Sprechertext

Danach wird das „Storyboard“ noch um die Länge der einzelnen Sequenzen erweitert.

Noch mehr Informationen zum Erklärvideo und wofür Ihr es am besten einsetzt, findet Ihr in diesem Beitrag.

 

Wir wünschen Euch viel Spaß und Erfolg bei der Erstellung Eures Drehbuches und Eures Erklärvideos!

 

Bild: ©iStock.com/Ronnachai Palas


Für Marketing und Social Media schreibe ich besonders gern. Denn die vielen kreativen Ideen, ein Produkt oder eine Firma zu vermarkten, bringen mich oft zum schmunzeln.

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