Blogg‘ dich hoch! – Unternehmensblogs für mehr Erfolg


So langsam nimmt er an Fahrt auf: der Trend zum Unternehmensblog. Mit immer weiter zunehmender Popularität des Internets, haben sich auch bereits große Konzerne für die direkte Kommunikation mit ihren Kunden entschieden. Aber nicht nur das: Der Unternehmensblog bietet zahlreiche Vorteile und ist ein großer Baustein für eine bessere Positionierung am Markt. Es wird also Zeit sich bei Google nach oben zu bloggen!

Beispiel für einen tollen Unternehmensblog: Ritter Sport

Beispiel für einen tollen Unternehmensblog: Ritter Sport

 

Google liebt mich

Warum soll ich einen Blog einrichten, wenn ich doch bereits eine Website habe? So sieht womöglich der erste Gedanke eines Unternehmers aus, der das Wort „Unternehmensblog“ hört. Bislang haben auch nur wenige Firmen den Nutzen eines zusätzlichen Blogs erkannt, die Zahl wächst aber stetig. Und das nicht ohne Grund, denn ein Unternehmensblog bietet die Chance, sein Unternehmen am Markt zu etablieren, neue Kunden zu gewinnen und last but not least es bei Google nach oben zu bringen. Und das ist einer der wichtigsten Punkte, da immer mehr Menschen übers Internet recherchieren und sogar über 80 Prozent der Kaufentscheidungen im Web beginnen. Zudem lieben Suchmaschinen Blogs. Der Grund dafür ist der ununterbrochene „traffic“, der bei einer klassischen Website ausbleibt. Sie steht in der Regel mehrere Jahre still, enthält Informationen rund um das Unternehmen und bietet sonst nicht viel Anregung. Ein passender Blog hingegen schon. Ist die Seite bei Google ganz oben, wird sie auch leichter gefunden, öfter geteilt und verbreitet. So stoßen auch schon mal andere Internet-Nutzer auf die Seite und wer weiß, vielleicht bleiben sie ja.

Erfolgsfaktor Inhalt

Mit einem Unternehmensblog ist eine Firma zusätzlich über das Internet erreichbar und kann durch die Eingabe bestimmter Schlagwörter direkt gefunden werden. Ist der potenzielle Kunde dann auf Ihrer Seite gelandet, möchte er aber auch interessante, unterhaltsame oder anregende Inhalte präsentiert bekommen. Oder kurz gesagt: die Antwort auf seine Frage. Denn sonst ist er ganz schnell wieder weg und das war‘s mit dem Neukundenpotenzial.


Existenziell wichtig also für einen Unternehmensblog: die richtige Content Strategie. Denn der Inhalt ist sozusagen der Schlüssel zum Erfolg. Nur durch interessante Beiträge werden Besucher zum Weiterlesen angeregt oder bestenfalls Fan des Blogs. Der Vorteil der Blogebene ist hier die Persönlichkeit. Die Kunden werden emotional, sei es durch einen mitreißenden Post, ein Video oder eine Grafik, angesprochen und empfinden die Darbietung der Informationen aufgrund der Umgangssprache als angenehm.

Machen Sie sich deshalb bewusst, dass die Interessen der Kunden das Wichtigste sind. Finden Sie heraus, was Ihre Zielgruppe ist und was sie bewegt und verpacken das alles dann in diverse Beiträge. Besonders gut machen sich Berichte von Mitarbeitern, sodass ein realer Einblick in das Unternehmen gewährt wird. Oder auch Betriebsreisen, Praktikaberichte und vieles mehr. Authentisch soll es sein, denn aufgesetzte Texte langweilen schnell und bieten kein Inspirationspotenzial. Gefällt der Blog, gefällt das Unternehmen und schon sind ein paar Kunden mehr im Verzeichnis.

Der Kunde ist König

Die Blogplattform ist der ideale Platz für direkte Kommunikation. Durch Kommentare erfährt das Unternehmen, ob die Kunden zufrieden sind – und wenn nicht, woran es liegt und welche Verbesserungsvorschläge sich daraus entwickeln lassen. Zudem ist es möglich, auftretende Fragen sofort und gezielt zu beantworten und so eine höhere Kundenzufriedenheit zu schaffen. Einen besseren Weg seine Firma zu optimieren gibt es kaum.

Aber Achtung!

Obwohl ein Unternehmensblog viele Vorteile mit sich bringt, muss man darauf achten, dass diese sich nicht zum Gegenteil wenden. Deshalb ist es wichtig, vor der Veröffentlichung des Blogs die Zielgruppe genauestens zu analysieren, beispielsweise mithilfe einer Umfrage. Nur so kann sicher gegangen werden, dass die späteren Beiträge auch wirklich gelesen und geteilt werden. Außerdem hätte man sonst eine Menge Zeit und dazu eine Menge Geld in den Wind geschossen, denn ein solcher Blog bedeutet viel Arbeitsaufwand, der sich – mit der richtigen Recherche – am Ende aber auch rechnet. Ist die Zielgruppe gefunden, kommentiert sie gerne und fleißig – und das nicht immer nur positiv. Also stets ein Auge auf die Kommentare haben, denn gelegentlich befinden sich Inhalte darin, die auf Ihrer Seite nichts verloren haben oder die dem Unternehmen schaden können (hier aber darauf achten, dass auch viel konstruktive Kritik dabei sein kann). Gleichzeitig sollte der Blog aber auch keine Werbung fürs eigene Unternehmen sein, das kommt ziemlich schlecht bei den Lesern an. Wird immer nur erzählt, wie toll die eigenen Produkte sind, springen viele Kunden schnell ab. Aus diesem Grund sollte ein Beitrag auch nie mit dem Firmennamen unterzeichnet sein, sondern mit den Namen der Verfasser.

Diese Unternehmen haben’s drauf

Einige große Konzerne setzen bereits auf den Unternehmensblog – und das erfolgreich. Zwei davon haben uns besonders überzeugt, weshalb wir sie hier kurz vorstellen möchten.

  1. Der Daimler-Blog: Er ist sozusagen das Paradebeispiel für einen Unternehmensblog, da es nicht nur um Autos, sondern auch um Mitarbeiter, Praktika und persönliche Erfahrungen geht. Großer Pluspunkt hier: Es kann zu englischen Posts gewechselt werden.
  2. Der Ritter-Sport-Blog überzeugt mit farbenfrohen Beiträgen rund um Schokolade. Aber nicht nur, denn oft gibt es Gewinnspiele und Leservotings, die die Seite unterhaltsam machen. Außerdem: Wer kann Schokolade schon widerstehen?

Bild: Ritter Sport


Für Marketing und Social Media schreibe ich besonders gern. Denn die vielen kreativen Ideen, ein Produkt oder eine Firma zu vermarkten, bringen mich oft zum schmunzeln.

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