Außendreh Bedingungen

Die perfekte Vorbereitung für den Unternehmensfilm


Sie planen einen Unternehmensfilm, wissen aber nicht so recht, wie Sie anfangen sollen?  Wir haben Im Interview mit Benjamin Hoschmann von BSHFILMS wertvolle Tipps für einen gelungenen Unternehmensfilm erfahren. Kleiner Spoiler: Storyboards sind dafür perfekt!

Unternehmensfilm-Arbeit

Unternehmensfilm: Wichtig für interne und externe Kommunikation

Wie gut Videos in der Unternehmenskommunikation funktionieren, haben wir Ihnen bereits in diesem Artikel gezeigt. Denn das Medium Unternehmensfilm ist sowohl für die Präsentation der Firma vor Kunden und potentiellen Partnern, als auch für interne Präsentationen oftmals spannender als Bilder und Texte.

Die Kategorie Unternehmensfilm lässt sich grob in vier Kategorien unterteilen: Imagefilme, Produktfilme, Schulungs- und Recruitingfilme und Projektdokumentation. Wir zeigen Ihnen, wie mithilfe der perfekten Vorbereitung gute Unternehmensfilme entstehen.


Film-Profi Benjamin Hoschmann: Seine Tipps für den Unternehmensfilm

Benjamin Hoschmann ist für die Konzeptentwicklung bei BSHFILMS verantwortlich. Für die Filmproduktionsfirma, die unter anderem Werbe-, Unternehmens- und Imagefilme produziert, schreibt er zudem Skripte und führt Regie.

Benjamin bei der Arbeit

Durch seine langjährige Filmerfahrung kennt sich Benjamin auf dem Gebiet Unternehmensfilm bestens aus.

Die Vorbereitung: Das meiste passiert im Hintergrund

Die Vorbereitung für einen Unternehmensfilm ist sehr wichtig: „Die Vorarbeiten sind bei jedem Film unterschiedlich. Neben den obligatorischen Bereichen wie der Technikvorbereitung, dem Locationscouting, dem Casting und ähnlichem wird das Konzept entworfen. Im engen Kundenkontakt erstellt man ein filmisches Konzept, das inhaltlich und visuell allen Kundenwünschen gerecht wird. Und je nach Anforderungen des Konzepts macht man sich dann an die Vorbereitung des Drehs.

Unternehmensfilm backstage

Wie viel Arbeit ein Unternehmensfilm bedeutet, merkt man meist erst, wenn man selbst daran mitarbeitet.

Das Storyboard – was genau ist das eigentlich?

Für die Planung ist ein Storyboard perfekt geeignet. Benjamin hat uns erklärt, was eigentlich genau ein Storyboard ist: „Ein Storyboard ist ein visuelles Hilfsmittel in der Planung eines Films, mit dem man sich schon vor einem Dreh eine genauere Vorstellung der filmischen Umsetzung und des späteren Films machen kann.

Mit gezeichneten oder animierten Bildern werden im Storyboard die wichtigsten Einstellungen und filmischen Ideen dargestellt. Je nach gewünschtem Detailgrad kann ein Storyboard für jede geplante Einstellung mehr als 5 einzelne Bilder – zum Beispiel bei längeren Plansequenzen – enthalten.“

Drehvorbereitungen

Benjamin und sein Team bei der Arbeit.

Woraus besteht ein Unternehmensfilm?

Bestandteile, die in keinem Unternehmensfilm fehlen dürfen, gibt es für Benjamin eher weniger: „Es geht darum, den richtigen Weg auszuwählen um den gewünschten Inhalt darzustellen. Und je origineller der Weg ist und je besser er zum Inhalt passt, desto gelungener ist der Film. Denn es bleibt einem nichts so eindrücklich im Gedächtnis wie ein Film, der den Zuschauer durch seine Idee und seine Umsetzung überrascht hat.“

Auch wenn es keine Must-haves in Unternehmensfilme gibt, hat Benjamin gute Vorschläge für klassische Unternehmensfilme parat: „Hier sind O-Töne in Verbindung mit einem Sprecher, die Darstellung des Arbeitsalltags sowie Pack Shots, also Bilder der hergestellten Produkte, die beliebtesten Bestandteile.“

Außendreh Bedingungen

Ob draußen oder drinnen – Benjamin und sein Team sind allen Drehbedingungen gewachsen.

Schauspieler oder Mitarbeiter – das ist hier die Frage!

Wenn Sie vorhaben, einen Unternehmensfilm zu drehen, sind Sie sicher schon auf diese Frage gestoßen. „Das kommt ganz auf die Anforderungen der Rollen und auf die Mitarbeiter an. Bei offenen, selbstsicheren Mitarbeitern bekommt man die ehrlichsten Emotionen, wenn es um die Darstellung des Arbeitsalltags oder ähnliches geht. Wenn der zu zeigende Mitarbeiter jedoch unsicher ist, beispielsweise leise spricht oder es um eine komplexere Darstellung von Handlungen geht, ist es meist besser einen Schauspieler zu benutzen. Je erfahrener jedoch der Redakteur ist, desto besser kann man auch mit filmunerfahrenen Mitarbeitern als Darsteller drehen.“, meint Benjamin.

Tierkomparse Pferd

Auch auf außergewöhnliche Komparsen, wie hier ein Pferd, muss sich das Team einstellen.

Die Herausforderung, eine gute Story zu finden

Auch Unternehmensfilme brauchen eine Story. Aber wie findet man eine Story, die individuell auf das Unternehmen zugeschnitten ist? „Nachdem wir in einem Gespräch mit dem Kunden den Inhalt bestimmt haben, setzen sich unser DoP, also Director of Photography, der Editor und die Redaktion zusammen und erarbeiten den Aufbau des Films. Die Redaktion achtet auf die Struktur beziehungsweise den Inhalt des Films, der DoP auf die visuellen Inhalte und der Editor auf die „Verpackung“ des Films.“

Dabei ist Teamwork gefragt: „Hierbei bringt jedes Department Ideen ein, bis sich durch diese eine Storyline herauskristallisiert, die allen Departments gefällt. Und durch diese Meetings mit den verschiedenen Kreativen vor jedem Film sind wir in der Lage, die größte Herausforderung zu meistern: Jede Geschichte originell und mit neuen filmischen Ansätzen zu erzählen.“, so Benjamin.

Wir bedanken uns bei Benjamin für das Interview und wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Planung Ihres eigenen Unternehmensfilms!

Bilder: Bilder 1, 3, 4, 5, 6: © www.bshfilms.com, Bild 2: © Keef Williams Photography

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Meine Leidenschaft gilt Marketingstrategien aller Art. Als Redakteurin bin ich ständig auf der Suche nach neuen Marketing-, Werbe- und PR-Trends. Auf Werbezunder kann ich meine Vorlieben miteinander vereinen und Artikel über vielfältige Themen schreiben.

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