Und hat´s was gebracht? – Erfolgsmessung von Social Media Aktivitäten


Viele Social Media Präsenzen scheinen immer noch auf Sparflamme zu laufen. Und das ist auch nicht verwunderlich. Zu unsicher scheinen die Erfolgsaussichten. Und was als Erfolg bezeichnet werden kann, ist auch nicht ganz klar. Die Frage, wie der Erfolg von Social Media Aktivitäten gemessen werden kann, stellt sich also automatisch. Wir haben die wichtigsten Tipps und Tools für euch.

Frau vor Computer

Bei der Erfolgsmessung von Social Media Maßnahmen müsst ihr einiges beachten

Schwierigkeiten bei der Erfolgsmessung gibt es zu Hauf. Die Algorithmen ändern sich ständig und neue Tools werden in immer kürzeren Abständen auf den Markt gebracht. Da auf dem Laufenden zu bleiben ist gar nicht so einfach. Und auch, wenn der Erfolg der Social Media Aktivitäten idealerweise objektiv beurteilt werden sollte, am Ende möchte jeder zeigen, dass sich der Einsatz von Social Media gelohnt hat. Das unter einen Hut zu bringen, ist gar nicht so einfach. Wir haben Tipps für die Zeit vor, während und nach eurer Social Media Kampagne zusammengestellt, die die Erfolgsmessung – und damit auch die Erfolgsgenerierung – vereinfachen sollen.

Ziele festlegen

Erfolgsmessung beginnt schon vor der Kampagne – mit der Festlegung der Ziele. Klingt erstmal selbstverständlich, ist es aber nicht. Die Ziele mehr Follower oder Likes zu generieren sind hier nicht ausreichend. Operationalisiert eure Ziele, damit sie überhaupt gemessen werden können. Für die Formulierung eines Zieles solltet ihr euch immer drei Fragen stellen:


  • Was (Facebook Likes)?
  • Wie viel (100)?
  • In welcher Zeit (eine Woche)?

Bei der Wahl dessen, was ihr messt, ist euch freie Hand gelassen. Mögliche Kennzahlen sind: Kunden-Akquise, Leadgenerierung, Klicks oder Einnahmen. Um wirklich den ROI (Return on Investment) zu messen, müssen diese Zahlen natürlich ins Verhältnis zum Einsatz gebracht werden. Auf Lotsofways.de wird erläutert, wie man Social Media Ziele definieren und Erfolge messen kann, und welche spezifischen Kennzahlen es gibt.

Die richtige Plattform finden

Nicht jedes soziale Netzwerk muss für euch Sinn machen. Um zu entscheiden, auf welchen Plattformen ihr euch eine Präsenz aufbaut, lohnt es sich auf jeden Fall einen Blick auf die Besucher der Netzwerke wie auch auf eure Zielegruppe zu werfen.

Heidi Cohen zeigt Ergebnisse von Studien zu den einzelnen sozialen Netzwerken. Facebook Nutzer sind zum Beispiel eher weiblich und jung. Andere Netzwerke, zu denen Zahlen geliefert werden, sind Twitter, Pinterest, Tumblr und Instagram. Melissa Leiter gibt neben einer tollen Infografik auch genaue Anweisungen, welches soziale Netzwerk wann sinnvoll ist.

Kampagnen überwachen

Nach dem Start der Kampagne ist die Arbeit noch nicht vorbei! Behaltet im Blick, wie viel Zeit ihr aufwendet und welche Kosten ihr zu tragen habt. Laut einer Studie der Universität Gallen nutzen 87 % der befragten Unternehmen die Statistiken, die direkt aus der Social Media Plattform ausgelesen werden können. 57 % ergänzen ihre Daten durch Social Media Monitoring-Lösungen.

Diese Ergänzungen sind sinnvoll, da sich nur ein Bestandteil der Nutzeraktivitäten auf der eigenen Präsenz abspielt. Ihr könnt die Studie kostenlos herunterladen, die Abbildung mit den erwähnten Zahlen könnt ihr hier einsehen.

Beim Social Media Monitoring helfen euch verschiedene Tools. Diese Überwachungstools müssen auch nicht unbedingt kostenpflichtig sein. Auf serachenginewatch.com werden 11 kostenlose Tools vorgestellt. Eine sehr ausführliche Liste zu Social Media Monitoring Tools findet ihr auf onlinemarketing-praxis.de. Hier wird auch nach einzelnen Netzwerken aufgeteilt.

Social Media Report

Die Ergebnisse sollten regelmäßig in einem Bericht zusammengefasst werden. Das gilt auch dann, wenn es keinen Vorgesetzten gibt, für euch selbst solltet ihr aber diesen Schritt durchführen. Auch hier seid ihr nicht auf euch alleine gestellt. Chris Sietsema erklärt auf convinceandconvert.com (Seite einer amerikanischen Marketing Agentur) wie hier Google Analytics eingesetzt werden kann. Rachel Melia beschreibt wie ihr ein Template speziell für Facebook erstellen könnt. Rachel ist Marketing Beraterin mit Fokus auf Social Media.

Ergebnisse beurteilen

In einem letzten Schritt werden die Ergebnisse beurteilt und die Ziele, wenn nötig neu definiert. Beurteilt die Rentabilität der einzelnen Maßnahmen. Klar muss hier herausgefiltert werden, was funktioniert hat und was nicht. Auch hier haben wir einen guten Artikel gefunden, der euch helfen kann, den ROI einer Social Media Kampagne zu kalkulieren. Ihr erfahrt, wie ihr euren Kunden einen Wert zuordnet und die Ausgaben für eure Social Media Aktivitäten einschätzt.

Obwohl Erfolgsmessung im Bereich Social Media nicht einfach ist, ist sie doch zwingend notwendig. Nicht nur der Einsatz von sozialen Netzwerken an sich muss gerechtfertigt werden. Ohne eine genaue Erfolgsmessung kann schlecht beurteilt werden, welche Maßnahmen erfolgreich waren und welche nicht. Und nicht zuletzt werden so auch erst Verbesserungen möglich!
Bildquelle: panthermedia.net, andresr


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